…und
dann stand ich am Flughafen vor dem „Departure“-Zeichen, das in grossen weissen
Buchstaben leuchtete und von vielen anderen Reisenden als Fotohintergrund
verwendet wurde. Peter nahm mich ein letztes Mal in den Arm, ich drueckte ihm
einen Kuss auf die Wange und verschwand dann hinter der Wand, hinter der sich
die Zollkontrolle verbarg. Ich versuchte, meine Traenen zurueckzuhalten, aber
schaffte es nicht.
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als 11 Monate sind vorbei.
11
Monate, in denen ich weitaus mehr gesehen habe als ich je erwartet haette. 11
Monate, in denen ich meinen urspruenglichen Rueckflug zweimal umgebucht und
staendig wie ein Nomade die Umgebung gewechselt habe. 11 Monate, in denen ich
Menschen auf der ganzen Welt kennen gelernt habe. In denen ich Aupair,
Babysitter, Putzfrau, Zimmermaedchen, Freiwilligenarbeiter, Erntehelfer,
Rezeptionistin, Malerin, und Kassiererin war. 11 Monate, in denen ich allein
einmal um Australien, nach Bali und nach Dubai gereist bin. Mehr als 25.000
Kilometer, in allen australischen Zeitzonen mit allen moeglichen
Transportmitteln. Durch die Wueste, den Regenwald, Buschland und Staedte. Mit
anderen Backpackern aus England, Frankreich, Brasilien, Kanada, Holland,
Oesterreich, Irland, Italien, Belgien, Australien und Spanien.
Fast 1
Jahr, in dem ich meine Familie, meinen Freund und meine Freunde nicht gesehen
habe.
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als 11 Monate mit Bungyjumping, Schnorcheln, Fallschirmspringen, Segeln,
Motorradfahren, Tauchen, Feiern und Schwimmen mit Whalesharks.
Monate,
in denen irgendwie immer alles funktioniert und ich ein unglaubliches Mass an
Glueck hatte.
Meine
australische Gluecksstraehne hat mich selbst bis zum letzten Tag nicht
verlassen.
Es war
eine Zeit, in der ich meinen Traum gelebt und aus jedem Tag das Beste gemacht
habe. In der ich mich staerker als je zuvor veraendert und weiterentwickelt
habe. Ein Jahr, das mich zu einer Optimistin und einem bedingungslos
gluecklichen Maedchen gemacht hat.
Ich
gehe mit einem lachenden und einem weinenden Auge.
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