Sonntag, 27. Mai 2012

Eine Stadt mitten in der Wueste: Kalgoorlie


Freitag sind wir abends in Kalgoorlie angekommen und haben uns mal wieder verwoehnen lassen. Wieder einmal nach dem australischen Motto „Make yourself feel at home“ wurden wir von Tom’s Eltern mit leckerem Essen versorgt und durften uns mit einem eigenen Zimmer (fuer jeden von uns) wirklich wie Zuhause fuehlen. "Take whatever you need!". Tom hat uns ausserdem ein bisschen die Stadt gezeigt, wir waren feiern und haben unsere letzten Tage ohne Baked Beans in vollen Zuegen genossen. Es ist unvorstellbar, dass diese Stadt mitten in der Wueste liegt und man ganze 3000km hinter dem Haus von Tom's Eltern nichts anderes sieht ausser roten Sand, Kakteen und kleine Buesche.




Alte Goldmine

Bushland







Heute haben wir ausserdem versucht, unser Auto vernuenftiger zu packen (wir haben bei unserer Abfahrt in Perth auf den letzten Druecker einfach alles reingeworfen) und dabei festgestellt, dass wir zu den Backpackern gehoeren, die einfach viel zu viel Kram eingekauft haben. Unmengen von Campingkram und Lebensmitteln, sodass wir davon problemlos einige Wochen ueberleben koennten ohne auch nur einen Schritt in einen Supermarkt zu setzen. Zuhause wird mein kleines Chaos vermisst und hier faengt es schon wieder an. Ich habe mal ein Foto von unserem Auto gemacht und es ist mir noch ein Raetsel, wie wir die ganzen Sachen darin verstauen geschweige denn wo wir schlafen sollen ;-)



Sebastians Gesichtsausdruck sagt alles


Ich wette, dass wir ohnehin schon in einer Woche auf einer Farm arbeiten und uns ueber Verpflegung und eventuell Unterkunft keine Gedanken mehr machen muessen. Bin total gespannt, was da ueberhaupt auf uns zukommt. Wir wollen einfach alles mal ausprobieren und muessen mindestens 3 Monate arbeiten, falls Sebastian sein 2nd year Visa beantragen moechte. Die einzige Voraussetzung ist eigentlich nur, dass wir die Anforderungen erfuellen, die fuer eine Beantragung unerlaesslich sind und dazu gehoert, dass wir nur bestimmte Arten von Farmwork verrichten duerfen. Gut, dass Sebastian wenigstens eine Pferdeallergie hat und nicht auf die Idee kommen wird, auf einer Pferdefarm zu arbeiten  ;-)

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