Montag, 28. Mai 2012

Unsere Travel-Highlights


Wir sind wahrscheinlich die unorganisiertesten und chaotischten Backpacker auf diesem Planeten. Was wir in den letzten Tagen erlebt haben, haette man eigentlich filmen und als Komoedie rausbringen koennen. Stichpunktartige Zusammenfassung unser Travel-Highlights:



·         nachdem wir alle Sachen einfach in unser Auto geworfen und fuer eine Grossfamilie eingekauft haben (wir besitzen sage und schreibe 5 verschiedene  Sorten Fruehstuecksflocken/Muesli und 25!!! Pakete Instant-Nudeln), mussten wir feststellen, dass wir ja auch noch irgendwo schlafen muessen
·         gluecklicherweise haben wir natuerlich eine Schaumstoffmatratze dabei, die wir passend zuschneiden konnten fuer ein ultimatives Zuhause-Gefuehl
·         nachdem wir fuenf Stunden damit verbracht haben, alle Sachen in Kisten zu verstauen, war alles etwas organisierter, aber das Auto war voll mit Kisten
·         bei der ersten Probefahrt ist die gesamte Lebensmittelkiste umgefallen, weil sie schraeg stand
·         ausserdem klappert alles bei der Fahrt und rutscht von einer Seite auf die andere
·        wir haben dafuer allerdings alles, was man als Backpacker EVENTUELL benoetigen koennte. Problem 1: wir wissen nicht, in welcher der tausend Kisten es sich befindet. Problem 2: es ist schwer erreichbar, falls es sich auf dem Dach in einer abgeschlossenen Kiste unter einer mit Kabelbindern befestigten Plane befindet. Problem 3: falls es sich zwischen unserem Ersatzreifen unter unserer zugeschnittenen Matratze befindet, auf der die Kisten stehen, ist es ohnehin unzugaenglich
·         Sebastian hat nach einiger Zeit realisiert, dass fuer sein Fahrrad leider doch nicht genug Platz vorhanden ist; den dornenresistenten Extrareifen hat er aber mitgenommen und letztendlich verschenkt (wofuer braucht man einen Reifen ohne Fahrrad?)
·         Sebastian hat versucht, moeglichst viel Kram aufs Dach zu packen und hat dafuer eine Plane zugeschnitten, die in ihren Massen so fehlkalkuliert war, dass gerade einmal der halbe Dachgepaecktraeger bedeckt war (macht ja nichts, wir haben ja noch 5qm Plane, die auch noch irgendwie ins Auto passen muss)
·         Julia ist  auf die Idee gekommen, den Rest der Schaumstoffmatratze als „Messerblock“ zu zweckentfremden; leider mussten wir irgendwann feststellen, dass fuer den Extrameter Schaumstoff (nur aus Sicherheitsgruenden) kein Platz mehr da ist
·         wenigstens konnten wir uns aus alten Bettlaken Gardinen fuers Auto zurechtschneiden, um uns etwas zuhause zu fuehlen; Zitat Sebastian: „Wir muessen uns ueber Unterkunft keine Gedanken mehr machen. Ab sofort reisen wir wie eine Schnecke mit unserem Haus“
·         nachdem wir 3x an der Superpit-Mine vorbeigefahren sind und dachten, man koennte diese nur bei einer gefuerhrten Tour sehen, mussten wir einen Tag vor Abfahrt nochmal 60km zurueckfahren, weil wir realisiert haben, dass dies NICHT der Fall ist
·         auf der Rueckfahrt auf der einzigen moeglichen geraden Strasse Richtung Coolgardie hat Sebastian Panik geschoben, dass wir uns verfahren haben (kann ja lustig werden so ohne Navi…ich sagte doch, wir haetten das Geld fuer die mobile Dusche sinnvoller investieren sollen)
·         wir verbringen einen weiteren Tag bei Tom’s Eltern, weil wir es dank Ausflug zur Superpit nicht geschafft haben, wie geplant heute loszufahren



So weit, so gut. Wir haben Traenen gelacht und sind noch nicht einmal losgefahren. Ab sofort werde ich ein Reisetagebuch fuehren, das ich jeden Tag um unsere lustigsten Erlebnisse ergaenze :-D


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