Wir sind wahrscheinlich die unorganisiertesten und
chaotischten Backpacker auf diesem Planeten. Was wir in den letzten Tagen
erlebt haben, haette man eigentlich filmen und als Komoedie rausbringen
koennen. Stichpunktartige Zusammenfassung unser Travel-Highlights:
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nachdem wir alle Sachen einfach in unser Auto
geworfen und fuer eine Grossfamilie eingekauft haben (wir besitzen sage und
schreibe 5 verschiedene Sorten
Fruehstuecksflocken/Muesli und 25!!! Pakete Instant-Nudeln), mussten wir feststellen, dass wir
ja auch noch irgendwo schlafen muessen
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gluecklicherweise haben wir natuerlich eine
Schaumstoffmatratze dabei, die wir passend zuschneiden konnten fuer ein ultimatives Zuhause-Gefuehl
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nachdem wir fuenf Stunden damit verbracht
haben, alle Sachen in Kisten zu verstauen, war alles etwas organisierter, aber
das Auto war voll mit Kisten
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bei der ersten Probefahrt ist die gesamte
Lebensmittelkiste umgefallen, weil sie schraeg stand
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ausserdem klappert alles bei der Fahrt und
rutscht von einer Seite auf die andere
· wir haben dafuer allerdings alles, was man als Backpacker EVENTUELL benoetigen koennte. Problem 1: wir wissen nicht, in welcher der
tausend Kisten es sich befindet. Problem 2: es ist schwer erreichbar, falls es
sich auf dem Dach in einer abgeschlossenen Kiste unter einer mit Kabelbindern
befestigten Plane befindet. Problem 3: falls es sich zwischen unserem
Ersatzreifen unter unserer zugeschnittenen Matratze befindet, auf der die
Kisten stehen, ist es ohnehin unzugaenglich
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Sebastian hat nach einiger Zeit realisiert,
dass fuer sein Fahrrad leider doch nicht genug Platz vorhanden ist; den
dornenresistenten Extrareifen hat er aber mitgenommen und letztendlich
verschenkt (wofuer braucht man einen Reifen ohne Fahrrad?)
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Sebastian hat versucht, moeglichst viel Kram
aufs Dach zu packen und hat dafuer eine Plane zugeschnitten, die in ihren
Massen so fehlkalkuliert war, dass gerade einmal der halbe Dachgepaecktraeger
bedeckt war (macht ja nichts, wir haben ja noch 5qm Plane, die auch noch
irgendwie ins Auto passen muss)
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Julia ist
auf die Idee gekommen, den Rest der Schaumstoffmatratze als „Messerblock“
zu zweckentfremden; leider mussten wir irgendwann feststellen, dass fuer den
Extrameter Schaumstoff (nur aus Sicherheitsgruenden) kein Platz mehr da ist
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wenigstens konnten wir uns aus alten Bettlaken
Gardinen fuers Auto zurechtschneiden, um uns etwas zuhause zu fuehlen; Zitat
Sebastian: „Wir muessen uns ueber Unterkunft keine Gedanken mehr machen. Ab
sofort reisen wir wie eine Schnecke mit unserem Haus“
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nachdem wir 3x an der Superpit-Mine
vorbeigefahren sind und dachten, man koennte diese nur bei einer gefuerhrten
Tour sehen, mussten wir einen Tag vor Abfahrt nochmal 60km zurueckfahren, weil
wir realisiert haben, dass dies NICHT der Fall ist
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auf der Rueckfahrt auf der einzigen
moeglichen geraden Strasse Richtung Coolgardie hat Sebastian Panik geschoben,
dass wir uns verfahren haben (kann ja lustig werden so ohne Navi…ich sagte
doch, wir haetten das Geld fuer die mobile Dusche sinnvoller investieren
sollen)
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wir verbringen einen weiteren Tag bei Tom’s Eltern,
weil wir es dank Ausflug zur Superpit nicht geschafft haben, wie geplant heute loszufahren
So weit, so gut. Wir haben Traenen gelacht und sind noch
nicht einmal losgefahren. Ab sofort werde ich ein Reisetagebuch fuehren, das
ich jeden Tag um unsere lustigsten Erlebnisse ergaenze :-D
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