Nachdem ich nun fast eine Woche in Perth verbracht und
mich noch kein bisschen wie ein armer Backpacker gefuehlt habe, fahren wir
morgen endlich los. Die letzten Tage haben wir damit verbracht,
Campingequipment zu organisieren. Ich habe mir einen Schlafsack gekauft und
Sebastian hat uns mit einem Dachgepaecktraeger, einem Zelt und saemtlichen
anderen hilfreichen Dingen ausgestattet, von denen er dachte, dass wir sie brauchen koennten (ich frage mich, ob wir diese mobile Dusche jemals verwenden werden ^^) . In den naechsten Monaten werden sein
neues Auto und ein kleines orangefarbenes Zelt unser Zuhause sein ;-) Wir haben
versucht, moeglichst guenstig einzukaufen und ich habe meinen Backpack komplett
neu gepackt und alle Sachen, die fuer Farmwork ungeeignet sind, in
einen separaten Koffer gelegt. Ab jetzt brauche ich keine schoene Kleidung mehr,
sondern eher einfache Tops und bequeme Hosen sowie literweise Sonnencreme fuer
die ganze Zeit, die wir draussen
verbringen werden.Wird bestimmt keine einfache Arbeit, aber ich kann es nicht
abwarten, einfach mal etwas anderes zu machen! Ich habe ausserdem einen ganzen
Rucksack voll mit Kleidung aussortiert und werde diese Sachen entweder auf
unserem Weg an anderen Backpacker verkaufen oder zu einem Secondhandladen
bringen.
Ausserdem habe ich Sebastian besser kennen gelernt und
wir haben unglaublich viel gequatscht. Wir werden eine gute Reise haben! Wir
waren im Koalapark, sind am Montag zusammen zu seiner Abschiedsparty gegangen (er hat 5
Monate als Kitchenhand in Perth in einem Restaurant gearbeitet) und wir wurden
heute sogar noch von der Mutter eines Freundes von ihm zum Essen in einem
indischen Restaurant eingeladen. Wir haben es uns also besser gehen lassen, als
ich erwartet haette J
Ich bin total gespannt, was auf uns in den naechsten
Tagen zukommt und kann es kaum abwarten, ein voellig anderes Leben zu leben und
dabei wieder viele neue Kontakte zu Menschen auf der ganzen Welt zu knuepfen.
Wenn alles nach „Plan“ laeuft, verbringen wir 4 Tage mit Sebastians Roommate
Tom in Kalgoorlie und schauen uns die „Super Pit“ an und fahren danach zu zweit
Richtung Norden, um bei allen moeglichen Farmern nach Arbeit zu fragen. Ich
halte euch auf dem Laufenden!
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