Donnerstag, 26. November 2015

Alle Jahre wieder

Die meisten freuen sich über Ausschlafen am Sonntag, ein neues Sofa, ein schickes paar Schuhe, ein Schnäppchen im Supermarkt um die Ecke, einen spannenden Film, ein gutes Buch, einen schnellen Termin beim Frisör und leckeres Essen am Buffet des All-Inclusive-Urlaubs.

Und vor allem darüber, wenn „alles nach Plan läuft“ und „nichts dazwischen gekommen ist“.

Ich weiß diese Dinge auch zu schätzen, aber für mich ist und bleibt es das Größte, mir meinen unbequemen Rucksack auf den Rücken zu hieven, nach einer verspäteten Bahnfahrt über den Flughafen mit schlechtem Automatenkaffee zu schlendern, nach einem 16-stündigen Flug übermüdet am anderen Ende der Welt anzukommen, in ein Billighostel einzuchecken, mein Zimmer mit 8 Fremden zu teilen und nicht zu wissen, ob ich morgen nicht schon wieder woanders K.O. in ein unbequemes Hostelbett falle.

Einfach mal „ohne Plan“ den Moment zu leben und zu wissen, dass nichts „nach Plan laufen“, aber auch nichts dazwischenkommen kann.

Aber zu wissen, dass die Erwartungen am Ende definitiv übertroffen sein werden

Weil es keinen Plan gibt!

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen