„Don’t know where that place is“, sagt unser grauhaariger Opi-Taxifahrer mit dem blau-weiß gestreiften Shirt, den grünlich verblassten Tattoos auf faltiger sonnengebräunter Lederhaut und dem schwarzen Hut während Mariana ihm die Buchungsbestätigung unter die Nase hält.
Als wir in der Unterkunft ankommen, realisiere ich, dass ich das falsche Apartment ausgewählt habe. 3,5km vom Partystrand entfernt. Ohne Busanbindung. „Mensch, Mariana, ich bin ein Trottel. Was machen wir denn jetzt? Hier bleiben und jeden Tag mindestens 2x ein Taxi zum Strand organisieren? 125$, wenn wir die Unterkunft jetzt stornieren und uns etwas anderes suchen…mhhh…lass uns mal schauen, ob ich überhaupt etwas näheres günstiges finde.“
Aruba Lagunita. Direkt hinter dem Marriott am Palm Eagle Beach. 5 Gehminuten zum Strand. Heute Last Minute 300$ statt 500 für 5 Nächte und damit nur 20$ teurer als unser aktuelles Apartment. „Nur noch 1 Zimmer verfügbar. Soll ich das buchen?“, frage ich Mariana. „Lass uns mal fragen, ob wir gehen dürfen“, antwortet Mariana während ich noch einen Klick von der Buchungsbestätigung entfernt bin.
KLICK. Vielen Dank für Ihre Buchung. Hiermit bestätigen wir…
Keine 30 Minuten später haben wir nicht nur ein Apartment mit großer Terrasse und Küche, sondern auch einen Privatpool und Jacuzzi, eine Hängematte vor dem Eingang und eine große Veranda, auf der wir wie im Yogacentrum täglich unser eigenes kleines Fitnessworkout machen können. Keine Stornierungsgebühren und durch die zusätzliche Buchung ab sofort mindestens 10% Rabatt auf alle zukünftigen Buchungen bei booking.com. Und das Beste: Unser eigentlicher Apartmentbetreiber aus der Schrottunterkunft hat uns sogar für ein paar Dollar zur neuen Unterkunft gefahren damit wir kein Taxi rufen müssen. Jackpot.
“WE MADE IT!“, quiekt Mariana und gibt mir einen High-Five. Und dann tanzen wir wie die Hulahoop-Omi nach 3 Energydrinks durch unser riesiges Zimmer.
Danke australische Glückssträhne. Schön, dass du auch mit nach Aruba gekommen bist!
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Aruba ist ein bisschen wie die harmlose Hollandversion von Mallorca. Eine Strandpromenade mit Bars, sämtlichen Wasseraktivitäten von Jetski bis Banana Boat, Strandliegen und große Sonnenschirme. Dahinter zahlreiche Hotels mit Swimmingpools in denen sich biertrinkende Männer die Sonne auf den krebsroten Rücken scheinen lassen. Das Gegenteil vom Westen Curacaos und beste Kontrastprogramm zu 5 entspannten Tagen. Perfekt, um tagsüber am Strand zu relaxen und abends tanzen zu gehen.
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Ich bin so froh, dass ich das hier alles mit Mariana erleben darf. Wir verstehen uns einfach blind und bei ihr kann ich zu 100% so sein, wie ich bin. Statt schief angeguckt zu werden, wenn ich anfange zu singen, kann ich bei ihr zu 99% davon ausgehen, dass sie spätestens nach 30 Sekunden mitsingt, wenn sie den Song kennt. Und wir dann zusammen „Hit me baby one more time“-singend mit fettem Grinsen im Gesicht am Strand entlanglaufen und einfach nur den Moment leben und alles andere ausblenden.
Wir wollen beide einen Mix aus Erholung und Action. Nicht den ganzen Tag an einem Ort verbringen, aber auch nicht wie bekloppt von A nach B hetzen. Spontan überlegen, wonach uns ist anstatt im Voraus zu planen damit wir niemals enttäuscht sein können. Ein bisschen Party, ein bisschen Strand, ein bisschen Relaxen, ein bisschen Action, ein bisschen Schnorcheln im Meer ,ein bisschen Pool. Keine superteure Unterkunft, kein All-Inclusive Resort, aber auch kein 16-Mann-Hostelzimmer. Ab und zu selbstgekoste Pasta und Instantkaffee, aber auch mal Sushi und Starbucks am Strand. Ganz viel Sport, Tanzen, Schief singen, Lachen und das Beste aus dieser Reise rausholen.









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